Pferderennen: Fakten und Mythen

Schon in der Antike hatten Pferde eine Vielzahl an Aufgaben. Auch im Glücksspiel wurden Pferde und deren Leistung als Teil einer Wette und so gelten Pferderennen zu den beliebtesten Arten des Genres. Die Wetteinsätze können hier sogar unter Umständen exorbitante Ausmaße annehmen und jährlich ziehen die Veranstaltungen, Hunderttausende an Besuchern an.

Es hat sich dabei eine gesamte Philosophie um diese Wettart entwickelt, wie man zum Beispiel auch an den High-Society-Events erkennen kann. Für Tierschutz-Vereine stellen die Pferderennen oftmals ein rotes Tuch dar und kommen regelmäßig in der Presse und Öffentlichkeit unter Beschuss. Hier werden Veranstalter von Pferderennen oft als Tierquäler beschimpft und es wird argumentiert, dass die Tiere gequält und schlecht behandelt werden. Pauschalisieren kann man das zwar nicht, sicherlich gibt es wie in jeder Branche, schwarze Schafe, die der Branche im Allgemeinen schaden.

Was man hinsichtlich Pferderennen wissen sollte, wird anhand von folgenden Fakten und Mythen näher beleuchtet.

Fakten

  1. Gemäß Schätzungen soll es weltweit über zwischen 60 und 70 Millionen Pferde geben.
  1. Die Vereinigten Staaten von Amerika beherbergen weltweit die meisten Pferde.
  1. Das erste Stadium für Pferderennen wurde im Jahre 1665 in Long Island, USA, gebaut.
  1. Der bekannte “American Stud Book” wurde 1868 gegründet und stellte den Beginn der Pferderennen dar.
  1. An Pferderennen nehmen unterschiedliche Rassen teil, wie zum Beispiel Thoroughbred, Quarter Horse, Arabian, Paint oder Appaloosa.
  1. In den USA ist besonders der Bundesstaat New York hinsichtlich Pferderennen bekannt.
  1. Bei den Rennarten unterscheidet man hauptsächlich zwischen Flat Racing, Jump Racing, Harness Racing und Endurance Racing.
  1. In den letzten zehn Jahren haben Online-Wetten zu Pferderennen zunehmend an Popularität gewonnen.
  1. In 2014 fanden allein in Großbritannien 10.147 Pferderennen statt.
  1. Die Gewinnpreise in Großbritannien betrugen in 2015 rund 95 Millionen British Pounds.

Mythen

  1. Pferderennen sind reine Glückssache

Natürlich ist es durchaus vorstellbar, dass man seine Wette verliert, falls das Pferd, Jockey oder Unfälle das Rennen für den Zocker negativ beeinflussen, jedoch basieren Pferderennen nicht auf dem reinen Glücksprinzip, wie andere Glücksspielarten. Pferde sind Tiere und somit ist es klar, dass jedes Tier unterschiedliche Leistungsstärken vorweist. Auch mit entsprechend gutem Training ist es möglich, das Leistungsvermögen eines Pferdes zu stärken.

  1. Pferde, mit langer Abwesenheit sind schwach

Man kann nicht pauschalisieren, dass wenn ein Pferd lange nicht mehr an Rennen teilgenommen hat, auch eine schlechtere Leistungsfähigkeit aufweist. Es kommt vielmehr auf das laufende und kontinuierliche Training des Tieres sowie seine Ernährung und medizinische Sorge an.

  1. Pferderennen-Veranstalter haben Favoriten

Dies ist nicht wahr, da wahrlich renommierte und seriöse Veranstalter keine Vorteile, durch den Sieg eines bestimmten Kandidaten haben. Jedoch sollten sich wettende Personen vorher ausreichend über die Vertrauenswürdigkeit des Veranstalters informieren.

  1. Pferde werden gequält

Bei Unternehmen, die seriös und verantwortungsvoll sind, werden die Tiere weder gequält noch unzureichend behandelt. Vielmehr wird heutzutage sehr viel Wert auf ein gutes Training der Tiere gesetzt Auch die medizinische Fürsorge nimmt einen sehr großen Stellenwert bei Haltern von Rennpferden an. Ferner ist die Wissenschaft inzwischen so fortgeschritten, dass man Pferden eine sehr qualitative Ernährung zuführen kann.

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