Eine Stadt wie aus einer anderen Zeit und eine Reise in die historischen Wurzeln Deutschtlands.

Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau, ist mit seinen knapp 140.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Bundesland Bayern und bildet somit das Zentrum der Oberpfalz. Die Stadt trägt ihren, überall sichtbaren Ursprung, aus der römischen Zeit stolz nach außen. So wurde die Altstadt, zu der der St. Peters Dom, die Steinerne Brücke und auch der Reichstag gehören allesamt im Mittelalter erbaut. Doch sind fast alle Gebäude dank Restaurierung und Renovierung in einem gut erhaltenen Zustand und stehen dem Besucher in ihrer ganzen Pracht zur Verfügung.

– St. Peters Dom

Der sich in Regensburg befindende Dom St. Peters ist das älteste Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den bedeutendsten Kathedralen in Deutschland.

Mit dem Bau des Doms begann man im Jahr 1270, doch dauerte die Fertigstellung mehrere 100 Jahre. Fast alle Fenster des St. Peters Doms stammen noch aus dem Mittelalter. Mit einer Höhe von 32m,gehört der Dom zu den höchsten in Deutschland. Bei einer Führung durch dem Dom kann man diesen sowohl von innen, als auch von außen kennenlernen. Gewissenhaft teilen die Leiter dieser Führungen einem alles mit, was man aus der alten Zeit wissen muss und auch welche Bedeutung der Dom in der heutigen Zeit hat. Darüber hinaus erfährt man einiges über seine Baugeschichte und seine wertvollen historischen Schätze.

Doch bietet die Stadt nicht nur dem Dom als kulturellen Hotspot. Durch die gesamte Stadt hinweg erstrecken sich beeindruckende Kirchen und alte Gebäude. Man merkt an jeder Stelle wie vile Tradition hier verankert ist und taucht sinngemäß in die Geschichte ein.

– Altstadt

Die Altstadt Regensburgs ist die historische Mitte der Stadt und man sagt, sie hätte viele verschiedene Gesichter. Mit seinen mehr als 500 Geschäften, bietet Regensburg die größte Einkaufsmöglichkeit zwischen Nürnberg und München. Ausserdem gibt es jede Menge Bars, Kneipen und Cafés, die bei ihren Besuchern keine Wünsche offen lassen. Dank dem oftmals milden, bayrischen Klimas im Sommer, lädt die charmante Stadt insbesondere dann zum Verweilen im Freien ein. Doch auch die anderen Jahreszeiten laden zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Gerade zur Weihnachtszeit erstrahlt die Stadt nur so und der weitläufig bekannte Glühwein schmeckt selbst an einem Tag mit Regen.

Stadtpark

Wo sich der heutige Stadtpark Regensburgs befindet, war Anfang des 16. Jahrhunderts einer der bedeutsamsten Steinbrüche der Stadt. An einem Teil des Parks wurden nach der Auffüllung des Steinbruchs Lindenbäume gepflanzt. Deswegen wird dieser Teil des Parks bis heute noch „Unter den Linden“ genannt. Wem dieser Name geläufig erscheint liegt richtig. Auch in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin, gibt es eine berühmte Straße mit dem Name ‘Unter den Linden’.

Durch seine beachtliche Größe zählt der Regensburger Stadtpark zu den größten Parkanlagen der Stadt und lädt an so manchem Tag zu einem ausführlichen Spaziergang ein.

Kunstmusem

Das Kunstmuseum „Ostdeutsche Galerie“ liegt auf der nördlichen Seite des Stadtparks und bietet kulturell interessierten Besuchern die Möglichkeit, Kunstwerke aus Mittel- und Osteuropa zu bestaunen. Wechselnde Ausstellungen runden das Programm ab und gerade im Sommer ist der Spaziergang zum Museum ein wahrer Traum.

Pferderennen: Fakten und Mythen

Schon in der Antike hatten Pferde eine Vielzahl an Aufgaben. Auch im Glücksspiel wurden Pferde und deren Leistung als Teil einer Wette und so gelten Pferderennen zu den beliebtesten Arten des Genres. Die Wetteinsätze können hier sogar unter Umständen exorbitante Ausmaße annehmen und jährlich ziehen die Veranstaltungen, Hunderttausende an Besuchern an.

Es hat sich dabei eine gesamte Philosophie um diese Wettart entwickelt, wie man zum Beispiel auch an den High-Society-Events erkennen kann. Für Tierschutz-Vereine stellen die Pferderennen oftmals ein rotes Tuch dar und kommen regelmäßig in der Presse und Öffentlichkeit unter Beschuss. Hier werden Veranstalter von Pferderennen oft als Tierquäler beschimpft und es wird argumentiert, dass die Tiere gequält und schlecht behandelt werden. Pauschalisieren kann man das zwar nicht, sicherlich gibt es wie in jeder Branche, schwarze Schafe, die der Branche im Allgemeinen schaden.

Was man hinsichtlich Pferderennen wissen sollte, wird anhand von folgenden Fakten und Mythen näher beleuchtet.

Fakten

  1. Gemäß Schätzungen soll es weltweit über zwischen 60 und 70 Millionen Pferde geben.
  1. Die Vereinigten Staaten von Amerika beherbergen weltweit die meisten Pferde.
  1. Das erste Stadium für Pferderennen wurde im Jahre 1665 in Long Island, USA, gebaut.
  1. Der bekannte “American Stud Book” wurde 1868 gegründet und stellte den Beginn der Pferderennen dar.
  1. An Pferderennen nehmen unterschiedliche Rassen teil, wie zum Beispiel Thoroughbred, Quarter Horse, Arabian, Paint oder Appaloosa.
  1. In den USA ist besonders der Bundesstaat New York hinsichtlich Pferderennen bekannt.
  1. Bei den Rennarten unterscheidet man hauptsächlich zwischen Flat Racing, Jump Racing, Harness Racing und Endurance Racing.
  1. In den letzten zehn Jahren haben Online-Wetten zu Pferderennen zunehmend an Popularität gewonnen.
  1. In 2014 fanden allein in Großbritannien 10.147 Pferderennen statt.
  1. Die Gewinnpreise in Großbritannien betrugen in 2015 rund 95 Millionen British Pounds.

Mythen

  1. Pferderennen sind reine Glückssache

Natürlich ist es durchaus vorstellbar, dass man seine Wette verliert, falls das Pferd, Jockey oder Unfälle das Rennen für den Zocker negativ beeinflussen, jedoch basieren Pferderennen nicht auf dem reinen Glücksprinzip, wie andere Glücksspielarten. Pferde sind Tiere und somit ist es klar, dass jedes Tier unterschiedliche Leistungsstärken vorweist. Auch mit entsprechend gutem Training ist es möglich, das Leistungsvermögen eines Pferdes zu stärken.

  1. Pferde, mit langer Abwesenheit sind schwach

Man kann nicht pauschalisieren, dass wenn ein Pferd lange nicht mehr an Rennen teilgenommen hat, auch eine schlechtere Leistungsfähigkeit aufweist. Es kommt vielmehr auf das laufende und kontinuierliche Training des Tieres sowie seine Ernährung und medizinische Sorge an.

  1. Pferderennen-Veranstalter haben Favoriten

Dies ist nicht wahr, da wahrlich renommierte und seriöse Veranstalter keine Vorteile, durch den Sieg eines bestimmten Kandidaten haben. Jedoch sollten sich wettende Personen vorher ausreichend über die Vertrauenswürdigkeit des Veranstalters informieren.

  1. Pferde werden gequält

Bei Unternehmen, die seriös und verantwortungsvoll sind, werden die Tiere weder gequält noch unzureichend behandelt. Vielmehr wird heutzutage sehr viel Wert auf ein gutes Training der Tiere gesetzt Auch die medizinische Fürsorge nimmt einen sehr großen Stellenwert bei Haltern von Rennpferden an. Ferner ist die Wissenschaft inzwischen so fortgeschritten, dass man Pferden eine sehr qualitative Ernährung zuführen kann.